iCompetence 2013 – ein persönlicher Jahresrückblick

Das Jahr nähert sich dem Ende und traditionell damit auch die Zeit der Jahresrückblicke und -ausblicke. Auf die Gefahr, damit spät dran zu sein (schließlich hat „extra 3“ seinen Jahresrückblick bereits im Juni 2013 gesendet) und auch nicht die üblichen Themen abzudecken (laut dem PR Agentur Blog stehen nun Kochkurse, Glühweinrezepte und die Festtage im Focus), wagen wir es trotzdem. Und ersparen unseren Lesern dafür zum Ausgleich die Diättipps im Januar.

Was hat also uns und unsere Kunden in 2013 umgetrieben?

Neben dem Thema Tag Management, das wir ja bereits seit 2011 verstärkt im Fokus hatten, ist – als logische Konsequenz – vor allem die Online-Offline-Integration zunehmend in das Zentrum unserer Tätigkeit gerückt. Wir haben dafür eine neue Schnittstelle entwickelt, welche die Zusammenführung von divergenten Daten aus unterschiedlichen Quellen erleichtert. Das kann sowohl standardisiert über das Tag Management System erfolgen, in Einzelfällen haben wir aber auch gute Erfahrungen mit individuellen Lösungen gemacht und den Aufbau von Inhouse-Lösungen auf bestehenden Systemen begleitet – so nachzulesen in unserer Casestudy in der LEAD digital 21_2013, pp. 42-43.

Ziel ist es, einen ganzheitlichen kanalübergreifenden Marketing-Approach aufzubauen. Das ermöglicht und erfordert ein besseres Verständnis für den Kunden, der sich längst cross-channel bewegt. Schlagworte wie „Big Data“ werden dabei inzwischen mehr als Chance denn als Problem begriffen. Denn eine klare Struktur in Zusammenführung und Analyse der Daten beseitigt bereits viele der Schwierigkeiten, die ursprünglich mit dem Begriff “Big Data” verbunden wurden. Und ohne eine gute Struktur ist Analyse ja ohnehin nicht sinnvoll. Oder?

Auch die Datensicherheit spielte 2013 wieder eine große Rolle und das nicht erst seit der Aufregung um die NSA: Sowohl für Google Analytics als auch für Adobe Analytics (ehem. Omniture) hat das Bayerische Landesamt für Datenschutz genaue (auch neue) Regeln festgelegt, Informationen und Opt-Out Funktionen sind genau vorgeschrieben und Webseiten sollten nicht nur aus rechtlichen Gründen diesen Instruktionen folgen. Denn Vertrauen in einen umsichtigen und zuverlässigen Umgang mit den erhobenen Daten ist eine Basiswährung im Onlinegeschäft.

So haben wir am Ende des Jahres das Gefühl, in den Themen, über die wir 2012 noch viel diskutiert haben, 2013 einen entscheidenden Schritt vorangekommen zu sein. Die meisten Themen lagen 2012 ja schon irgendwie in der Luft und da sie jetzt erst beginnen, sich in der Breite zu etablieren, werden sie uns in 2014 sicher immer noch beschäftigen. In welcher Form, das verraten wir Euch dannim nächsten Beitrag. Denn natürlich darf auch der Ausblick auf das kommende Jahr nicht fehlen.